Tai Jutsu Do Karate


Der violette Gürtel:

Wie beim Wein braucht es Zeit um zu reifen. Hat der Schüler die Geduld dazu?

 

Der Verein gehört dem Verband Tai Jutsu-Do Karate Suisse an:

Tai Jutsu-Do = Weg der körperlichen Handwerkskünste
Karate-Do = Weg der leeren Hand
Suisse-Do = Schweizerischen Weg

Kurzform: TKS

Das Karate-Do bildet das Fundament, wird aber mit Selbstverteidigungstechniken (ähnlich dem Judo, Ju Jitsu und Aikido) erweitert.
Ganz wichtig ist uns, die Pflege unserer Kameradschaft, und alles was den Körper und den Geist gesund hält. In der Theorie lernen wir wie man sich entspannt und konzentriert. Bei kurzen Vorträgen hören wir was die 4 Elemente (Erde Luft, Feuer und Wasser) sind und was Dualität (zu vergleichen mit Yin und Yang) ist.
Damit es nicht zuviel auf einmal wird, ist das Ausbildungssystem in verschiedene Grade unterteilt.

Diese Kunstform ist gleicher Massen für Jugendliche, Frauen und Männer bis ins hohe Alter geeignet. Wir betreiben unsre Kunstform ohne Körperkontakt bei Schlägen.

Auch die Geselligkeit darf nicht zu kurz kommen, nach dem Training treffen wir uns auf einen Schwatz im Restaurant oder zu einem feinen Nachtessen nach einem Seminar.

 

 

Welche Lern- und Übungsformen
kennt der TKS?

 

Mondo

Erklärung:

Belehrung

 


Kihon

Erklärung:

Grundschule

Fundament
Tragendes Element


Kumite

Erklärung:

Partnerübung

Kunst der Begegnung
(Die Kunst einander zu begegnen)

 


Kata

Erklärung:

Form

Mondo: Belehrung

Die Belehrungen sind Hilfen die uns das erkennen der Gesetzmässigkeiten vereinfachen sollen und uns helfen Verbindungen zu schaffen.

Die Selbsterfahrung und die Selbsterkenntnis ist das eigentliche Ziel, welches schliesslich in einer selbstbewussten und starken, aber friedfertigen und massvollen und pflichtbewussten Persönlichkeit zum Ausdruck kommen soll. 

 

 

Kihon: Grundschule

heisst Grundlage oder Quelle, Ursprung (des Könnens) und wird häufig auch als Grundschule des Karate bezeichnet. Das konzentrierte bewusste Üben mit sich selbst hilft so sich besser kennen zu lernen.

 

Kumite: Partnerübung

bedeutet wörtlich verbundene Hände und meint das üben mit einem Partner.

Mit Hilfe des Partners lernen wir unsere Kräfte, Schwächen, Ängste, Mut, Risikofreudigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Überheblichkeit, Geduld Freundschaft, Kameradschaft, Unduldsamkeit, Unruhe, Toleranz, Ärgerlichkeit, Masslosigkeit, Unwissenheit, Rechthaberei, künstlerische Seite kennen.

Die Kunst der Begegnung liegt darin sich selber zu erkennen und so die Eigenschaften zu entwickeln die uns zu einer selbstbewussten und starken, aber friedfertigen und massvollen Persönlichkeit führen.

 

Kata: Form

Kata bedeutet festegelegte Form.

Ursprüglich bestand das Training des Karate hauptsächlich aus dem Studium der Kata. Das Studium der Kata dient dem Training der Konzentration und des Vorstellungsvermögens (Visualisation). 

In der Kata werden zunächst die koordinativen Fähigkeiten ausgebildet:

 

 

 

Die Differenzierungsfähigkeit ermöglicht es, vor allem im Bewegungsempfinden, erlaubt, innere und äussere Informationen zu überprüfen und so den Krafteinsatz oder die räumliche-zeitliche Präzision dosiert abzustimmen.

Die Gleichgewichtsfähigkeit, ermöglicht, das Gleichgewicht auch in anspruchsvollen Situationen zu (er-)halten oder es möglichst bald wieder zu erlangen.

Die Orientierungsfähigkeit ermöglicht es, vor allem zeitlich-räumliche Anhaltspunkte und Veränderungen im eigenen Bewegungsverhalten zu erfassen und zu berücksichtigen.

Die Reaktionsfähigkeit ist die Voraussetzung, um Situationen möglichst schnell zu erkennen und sinnvolle Bewegungsantworten einzuleiten.

Die Rhythmisierungsfähigkeit ist das Vermögen, einen Bewegungsablauf rhythmisch-dynamisch zu gestallten oder einen vorgegebenen Rhythmus aufzunehmen und umzusetzen.